Man ist nicht schuldig die läßlichen Kündenzu beichte»/ jedoch ist es sehr nützlich und reuhsam.
Das öftere Beichten befördert die Reinig«keit und Zärtlichkeit des Gewissens: es bewah-ret wider die Gefahren und Gelegenheiten dexSünde, und stärket die Seele in der GnadeGottes.
Kinder sind schuldig zu beichte»/ nachdemsie den Gebrauch ihrer Vernunft haben, undtm Stande sind Las Gute von dem Bösen zuunterscheiden.
Ehe man zu beichten anfangt, knieet manin den Beichtstuhl hinein, machet das heiligeKrebj, ukd saget: Ehrwürdiger Herr Beichc-^A>ater, ich biere-um den heiligen Gegen, da-M'rmr ich meine Sünden vollkommen beich-ten köyns.
Nach erhaltenem Segen spricht man dieoffene chclm!d, wenn es Zeit und Umstände zu.lassen, auf folgende Weise: Ich armer sündi-ger Mensch beichte und bekenne Gorr demAllmächtigen, Maria seiner Mutter, allenlieben Heiligen, und euch Priester an starrEorres. daß ich seit meiner letzten Beichte,die (man nennet die Zeit) geschehen ist, oftund viel gsjundigsc habe mit Gedanken,
. Worten und Werken; insonderheit abergebe ich mich schuldig rc.
Hier fängt man an seine Sünden zu beich-ten, nach eben jener Ordnung, «ach welcherman sein Gewissen erforschet hat.
Man schließt Sie Beichte'alssDiese und
alle