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daran nicht stosse«, sondern thun, was sie sage»,aber ihren Werken und Beyspielen nicht svlgev.d)
§. VII.
Von dem heiligen Sakramente der Ehe. i
<^>ie Ehe ist ein Sakrament, durch welches *zwo ledige, christliche, ungehinderte Personen,Mann und Weib sich ordentlicher Weise zusam-men verhetrachen, dazu ihnen Gott durch die-ses Sakrament die Gnade giebt, daß sie in ih-rem ehelichen Stande bis in Tod gottseligverharren, und ihre Kinder christlich auferzie-Yen.
Der Apostel Paulus nennt dieses Sakra-ment, ein großes Sakrament in Christo, undin der Kirche; 2) weil es die geistliche Vereini-gung Christi mir seiner Kirche vorstellet.
Bevor man dieses Sakrament empfängt,pflegt man ein Eheversprecheu, oder Sponsa-Iten zu machen.
Diese Sponsalien verpflichten jeden Theilden andern zu heyrathe», wenn einer derselbenes rechtmäslg verlanget, und machen, daß nach-teftm Versprechen kein Theil einem andern mehrgültig die Ehe versprechen kann.
Sponsalien unter einer Bedingnisse, die
ehr-
ä) Alles, was ste euch sagen, das haltet und thut, abernach ihren Werken sollt ihr nicht thun. Mattb. XXIH z»
->) Dieses ist «in großes Sakrament/ ich sag« aber isChristo und in -er Kirche, Ehprs. V. z«.