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leb- war nicht minder standhaft ais uner-die- schrecken; er starb als ein Märtyreram, mit eben der Großmuth, die er in sei-hten nen Worten gezeiget hatte: und sogarneh- die Barbarer wußten nicht, ob sie dirwar Keuschheit, oder die Tapferkeit die,ers, ses so jungen Helden höher bewundernitzu sollten.
Nach diesem schönen Beyspiele eifer-chen te für die Reinigkeit auch ein andrer zuunsern letzten Zeiten in Trient studieren-de- der adelicher Jüngling, Johannesun- Schulthaus mit Namen. Dieser ent-glitt- brann von heiligem Eifer, da er gäh-inli- ling das unkensche Gespräch eines sei-
> zu ner Schulgesellen hören mußte; und ,ch, weil die gütigen Worte, womit er ihnh^. abmahnte» nichts vermochten, so ver-
leick setzte Johannes dem unsaubern Pos-
. senreißer so eine derbe Ohrfeige, daß
^ das ungewaschene Maul wo nicht gebesr
> be- sert, doch gezüchtiget davon gieng, und
»durch den unerschrocknen Muth eines sonm keuschen Jünglinges bey Jedermann zuiben standen wurde.
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Vor allen aber verdienet es die vomV 4 Geiste