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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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leb- war nicht minder standhaft ais uner-die- schrecken; er starb als ein Märtyreram, mit eben der Großmuth, die er in sei-hten nen Worten gezeiget hatte: und sogarneh- die Barbarer wußten nicht, ob sie dirwar Keuschheit, oder die Tapferkeit die,ers, ses so jungen Helden höher bewundernitzu sollten.

Nach diesem schönen Beyspiele eifer-chen te für die Reinigkeit auch ein andrer zuunsern letzten Zeiten in Trient studieren-de- der adelicher Jüngling, Johannesun- Schulthaus mit Namen. Dieser ent-glitt- brann von heiligem Eifer, da er gäh-inli- ling das unkensche Gespräch eines sei-

> zu ner Schulgesellen hören mußte; und ,ch, weil die gütigen Worte, womit er ihnh^. abmahnte» nichts vermochten, so ver-

leick setzte Johannes dem unsaubern Pos-

. senreißer so eine derbe Ohrfeige, daß

^ das ungewaschene Maul wo nicht gebesr

> be- sert, doch gezüchtiget davon gieng, und

»durch den unerschrocknen Muth eines sonm keuschen Jünglinges bey Jedermann zuiben standen wurde.

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Vor allen aber verdienet es die vomV 4 Geiste