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>gen; Dem Gebrauche der heiligen Sakra-das menten, und bey Ablesung geistlichesergif- Bücher mit süßestem Vergnügen innig-,, je- lich, und schier allereit verkostet hat-e stil- Alles dieses ist ihm abgeschmack, selt-ner a- dem er Unkeusch ist. Und wie einemgrün- Kranken, bey dem sich die Galle ergoftt fim sen, eben so kömmt auch ihm, was süß
d des ist, jtzt alles bitter vor. — Es eckelt
gro- ihm ab dem Allerbeßten, obschon es ,.über wie bey den Jsraeliten geschehen, selbst.endig das Himmelbrod ist. (*) —schen
mlich Dieser so elende Zustand zeiget seineLicht schwarze Seite noch lebhafter, wennauch man erwägt, daß ein so verkehrtes Menrman schenherz, welches ohne zu lieben nichtngerr leben kann, jene Glückseligkeit, die eswe- durch die Unlauterkeit einmal verlorenDen. hat» und anderswo zu suchen anfangt:aber eben dort, wo man solche unmög-lich finden kann; wo man zu seiner grö-sser ßern Huaal nur ein peinlicheres Ver-H ist derben erwarten muß.
m se . Der fleischliche Willen des UnkemAn- scheinst, wie jener des unzüchtigen Ga-dem K 6 lo-
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Num. ri. 5.