lomons, (*) eben so verkehrt alssein Verstand verblendet ist. Der quä-lende Wohllust kann sein Herz nichtglücklich» sondern nur unruhig machen.— Er tappet allezeit nach dem Schat-ten , und findt allezeit seine Händeleer , als oft er den wahren Gegenstandseines Vergnügens erreichet zu habenmeynet. — Er füllet sich , wie in deräußersten Noth ein hungriger Magen ,mit den häßlichsten Speisen, ab webchen ihm selbst zuvor gegrauet hatte; ('*)und er sieht den schon gegenwärtigenTod nicht» welcher ihm doch unter soeinem süßen Gift» wie den dummen undvernunftkosen Mücken wirklich zuberei-tet ist. — Er dürstet nach den tröst-vollen Erquickungen des Geistes , wieer solche vormals öfters verkostet hat-te. Weil er aber, wie das Ungeziefernur aus den sumpfichten Kothlachen(*'*) des Wohllustes schöpfet, so dür-stet
(*) Lnr cjus rzvstum elt per mulicre«.
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