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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
Seite
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gewesen. Alles dieß zeitliche Unheil, xeicobschon es zuweilen etwas spaters er- sichfolget» hat allezeit nur von einem fund- Gl>haftenWohllust seinen leidigen Ursprung Hagenommen. tigi

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Werden wir aber nicht auch eben diesfes wahrnehmen, wann wir das heuln <rge Schicksal unserer Zeiten erwägen? eim Unstern in den Kindern? Unglück renmit den Ehehalten, Feindseligkeiten mit ^der Nachbarschaft, Krankheiten undMisverständniß selbst unter den Ehe- ^leuten, nebst andern dergleichen wid-rigen Zufallen von Feinden und Be-freundten : sind nicht diese die Verdrußvollen Einwohner, die man in nicht ^7wenigen Privathaushaltungen, leider!faft täglich sehen, und antreffen kann?

Woher doch so viele traurige, wo-her so schwarze Tage? und dieß zwarauch unter zwoen Personen, die in ihrrem noch ledigen Stande sich einanderso sehnlich gesuchet, die sich einst so zart- ^lich geliebct haben?- Sie waren au-fänglich mit allem Nothwendigen aufsBeßte versehen, vieleicht so gar auch

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