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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
Seite
86
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8 §

Zweifelsohne hatte dieser höllischeWürger jene sieben Männer nicht un-gerne langer leben lassen, wenn er siestatt dessen nur mit andern peinlichenKrankheiten und zeitlichen Drangsalendesto schmerzlicher hatte hinrichten kön-nen, wie solches bey einigen, ihrerwohllüstigen Jugend zur Strafe aus ge-rechtem Urtheile Gottes vielleicht nochheut zu Lage geschieht. Oder sollteman glauben, daß eben diejenigen min-der gestraft werden, derer Unzucht nurdesto strafmaßiger ist, je größer dieGnade des Evangeliums gewesen, undje langer sie solche schon in ihrem jungenAlter misbraucht haben?-

Es darf also ein Jüngling, der infeiner Jugend unkeusch gewesen, sich

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der rasende Teufel erwürget, und an die kiM«statt >oll ausgehenkk haben; wie solches die umb rieflichsten Zeugen, die gleicher Zeit gele-bek haben, betheuern. So fein belohnet Lttjiir Sünde reihende Teufel seine Günstlinge!Doch. ich will keine solche Trauergeschichkcn MkGrunS? nehmen; weil ich in dieser AbdandlnHaus besondern Ursachen, und zum Ucberfluße nuran die Vernunft, und an die Schrift allem michru Halm, entschlossen habe.

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