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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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avoit ren Demuth des Hebens allezeit dermehr erste seyn: besonders über jene Dinge,welche die Religion betreffen. Werhoffärtig ist, der wird, wie jener,

> ein der im Gebethe nachlässig ist, ent-ge- weder niemals keusch seyn, oder dochLie- es nicht lang verbleiben.

' ein

nnli- Selbst die göttliche Schrift lehret esvon also, (*> und die Vernunftlehre bekräft) be- tiget eben dieses; denn weil das La-ster der Unzucht auf eine besondere. Weise etwas viehisches hat» und fürk eine unsterbliche Seele eben darum dasr b? schändlichste ist; so ist es auch vor al- i^ andern das tauglichste, und dasgewöhnliche, womit der gerechte GOtt- es Hoffartigen zu demüthigen pflegt:

^ Indem er sie von dem verächtlichenFleisch ^ Teufel desto öfters versuchen,

^ l und dergestalten gleichsam geiseln laßt,daß sie ihres niederträchtigen Wohltu-stes wegen sich allezeit auch vor sich sech-sten schäme»: müssen , wenn sie an-ders noch nicht gänzlich unverschämt_E7_sind.

(*) In ivlz cnim ( ) inittum

N omnij vcraüio. 7 -,-. 4. 14.

wo-

von

los-