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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
Seite
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das Ungeziefer; man wird davon rernur desto mehr beunruhiget, je mehr ersman ihnen nachgiebt. we

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8. Ein schwaches N) eLb, und ein de

blindes LupLdokind sind das ge- wewohnliche Bildniß der fleischlichen Lie- esbe; weil nur ein kindisches, oder einweibisches, niemals aber ein männli-ches , ein wahrhaft großes Herz von alsdem Wohlluste sich tauschen, und be- tigzwingen Laßt. -- sie

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9. Was tapfere Jünglinge, wasschwache Jungfrauen , was viele auchunter dem geringen Pöbel vermocht ha- ^aben: sollte ich eben dieses nicht auchkönnen? ich, zu meiner ewigen,

und größten Schande, ich sollte es «bnicht können ? Eben so redete der ^heilige Augustmus bey seiner Be-i un

kehrung sich selbsten zu. dai

Doch, unter allen Grundsätzen, wo- 8^

mit ein tugendliebendes Gemüth von st?

der Sclaverey des Wollhustes sich los- veireißen, ober wider selbe sich versichern ^soll, muß der Grundsatz von der wah- (