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§. I.V.
Von GOtt.
lies ist daran gelegen» daß manvon GOtt nicht nur keinen »Näch-ten, oder nur schwachen, sondern auchschon von Kindsbeinen an allezeit einensehr hohen, und übergroßen Begriff ha-be. Man muß auch dabey niemals ste-hen bleiben, sondern sich befleißen sol-chen Begriff von Tag zu Tag immervollkommner zu machen. Man mußgleichsam zu sich selbst sagen : „ Was„ ich immer Hohes und Gutes denken„ kann, alles dieses ist in GOtt; und?, GOtt ist immer über alles dieses noch !„ etwas unendlich höheres, unendlich„ besseres, etwas unendlich vollkomm-„ neres. — GOtt, dieses höchste, !„ dieß allwissende, ewige, überall ge-„ genwärtige, dieß einzige und zugleich„ unendlich vollkommene Wesen: Er„ ist es, von welchem allein alles ist,
„ was ich bin, und ohne welches dieß,
„ was ich itzt bin, alsbald er nur will,
„ noch in diesem Augenblicke, dieß al-r, les sogleich Nichts, und nissrer ist."
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