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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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16
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i6 Die klösterliche Disciplin.

Gehorsame Wider die Hossart deßLebens.Dann anß Visen dreyen Gelabten bestehet ( wie-er Englische OoNor bezeuget) die Vollkom-menheit deß Geistlichen (-) Ordenstands/siteweilen zur Vollkommenheit vorncmblich er,forderet wird/daß einer dasjenige von sich stoffe/welches verhindern kan/ daß sein Liebe nicht gamzund gar auffGokt sich verwende / und richte/inwelchem die vollkombne Liebe bestehet.

In dergleichen Dingen find drey Stuck zubeobachten : Das erste ist dir Bcgicrlichkeit derzeitlichen Gutem / welch« durch das Gelabt derArmuth abgeschaffet werden. Das andere istdie Begierlichkeit der sinnlichen Belustigungen/under welchen den Vorzug hat der FleischlicheWollust; diser wird durch das Gelnbt derKeuschheit außgcschloffen. Vnd dann zum drit,ten/Hemmer die Gehorsame dieDnregelrichtigkeitdeß Menschlichen Willens.

Dise / welche sich mit Visen Gelübten affoVerloben/ folgen der Ermahnung deß AvostelS/der also spricht: (L) So tödtet nun eüwereGlieder / die auff Erden sind / alsHurerey / Unreinigkeit / Unzucht / böseLust / und Geitz. Dise verlassen die Welt/und sterben dcrsclbigcn gänzlich ab; Vnd damitsie hernach dem einigen Gott leben / so fangen siedurch / und mit der Solennischrn krolesliou

und