Buch 
Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
Entstehung
Seite
17
JPEG-Download
 

Die klösterliche Disciplin.

r7

§.

»ie

N-

s/

er,

se/

ni;

in

zu

'er

>er

'st

n/

he

>er

it,

eit

's»

s/

re

ls

st

le/

rit

sie

in

rrd

und Verlobung der Gekübren ein neüweS Lebenan / bekehren / und opfferen sich selbst demselbenvollkommcntlich auffzu einem Schlacht. Opffer.Dann wellen nach der Meynung OieZoch (f)dtß ein Opffer ist / wann einer etwasvon dem Geinigen Gott verlobet/undetwas nicht verlobet / so ist das vil-mehr ein Opffer/wann einer dem all-mächtigen Gott alles / was an ihmelebet/ und geschmüket/ auffopsseret.

In risem Schlacht. Opffer ist der Priesterder opfferec / und das Opffer welches geopffcrctwird/eben dersclbige Mensch. (^) Der Will ist

das Altar/auf welchem mit dem Mes-ser der Mäßigkeit die Hoffart als ein

Ochs (also legt es auß OnZene« ) ^u

schlachten ; den Zorn als ein Widderabzustechen; und die Unzucht und alleGeilheit als Hirschen und Bock auff-zuopssern / und das Rauchwerck allerTugenden mit dem Rauch-Gefäß derHeiligen Armuth / Keuschheit/ undGehorsame zugeben / nothwendig ist/wann einer begehrt/ sich als ein ge-widmetes Schlacht - Opffer GOtt zuübergeben. Einer gleichen Meynung ist (-)Lernarstus, da er sagt : HErr / ich habe

B zwey