18 Die klösterliche Disciplin.
zwey geringe Hallerlein / ich sage denLeib und die Seel: Wolte GOtt/ichtönte dieselbe dir vollkommentlich zueinem Lob- Opsser auffopffern!
Dannoch darss die Welt die Ordens»Geist-liche außlachen/nnd sich selbst über dieselbe höchererheben/ weilen deren Verdienst auß Nothwen-digkeit der Gelnbeen / ihr« aber auß einem ganyfreyen Willen hcrfli«ss«n; Dahcro tadlen sie böß-wiÜiglich die Vollkomenheit der Geistlichen nichtwenig. Dtsen Work Streikt nehm« ich auf dieProb: Es lthrek der Englische Ooüor , und
sagt : (/) Fürwahr es kan geschehen/daß etwan einer in der Welt vollkom-ner lebt / als im Ordenstand; vondeßwegen aber ist diser nit im Standder Vollkommenheit/ in welchem derReligioß ist: dann der Welt-Menschhat dre jenige Standhaffttgkeit nicht/welche der Rellgioß / der dem Ordenunderworssen ist / auß Krafft derGe-lübten hat. Nach Zcügnuß desselben Heil.iKomL ist besser / ein Merck thun mitdem Gelübt/als ohne dasselbige: dannder etwas verlobt/und dasselbe haltet/der undergibt sich Gott vilmehr / alsder / weicher es thut ohne Gelübt.
Ein