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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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Die klösterliche Disciplin.

Dnd eben derselbe ^u^ussmus bezeuget: (r )Die Iungftawschasst selbst wird nichtdarumb geehret / dieweilen sie eineIungftawschasst ist/sonder weilen sieG-Ott verlobet wird; welche wannman schon im Fleisch erhaltet/so wirddannoch der keüsch lebt/im Geist durchden Ordenstand und Andacht bewah-ret/ und auf dise Weiß wird auch dieZungfrawschafft deß Leibs Geistlich/welche dieGottseeltge Mäßigkeit ver-lobet/ und haltet. Deßhalben spricht ksr-nLröus: Gar hoch ist eüwere

//Ks-r- sie durchginget die Himmel/tstgleich den Engten/und der EnglischenReinigkeit: dann ihr haben nicht nuralle Heiligkeit versprochen/sonder auchdie Vollkommenheit aller Heiligkeit/und den Gipffel der Vollkommenheit.GOtt dienen / stehet andern zu / euchaber gebühret/daß ihr Gott anhangen.Nnd besser rinden spricht er : «Mit Was sür

Ehren-Nahmen soll ich dise nennen/weiß ich nicht / ob Himmlische Men-schen / oder indische Engel / die ihrzwar auff der Welt wohnen / aber^ eüweren