Die klösterliche Disciplin.
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eüweren Wandel im Himmel haben.Ihr seyd nicht von diser Welt/sonderihr sind Bürger der Heiligen/ undHaußgenossen Gottes. Noch ein gross-ftrs Lob gibt Neinsichus dem Ordcnstand : (/)
Ist das nicht eine Heilige/raine/undunbefleckte Religion / in welcher derMensch rainiglicher lebt/ seltener fal-let/balder aufstehet/behutsinner wand-let/ mit den Göttlichen Gnaden össtersbegossen wird / sicherer ruhet / tröst-licher sterbet / geschwinder gerainiget/und reichlicher belohnet wird. Diß
sind grosse Vortheil deß Ordenstands.
<» Und wann einer in eine Wild-nusisKlosters sich begibt/ ist es einegrosse Vollkommenheit; aber darinnnicht vollkommen leben / ist die grösteVerdamnuß. Gar recht; dann s ^ 'je mehr einer zu einem höchern StandvomHErrn erhebt wird/ je gerechterwird er verdammet / wann er darinnunwürdiglich lebet. sXI Wo ein grös-serer Vorzug ist/da ist auch ein grössereSchuld/und auch die Religion selbst/zu deren wir uns bekennen / klagt anB z unsere