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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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37
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Die (klösterliche Disciplin. z 7

cincn gantz Himlischcn Wandel außcrwahlt/ undsind nicht geringer als die Engel. Dorten thutkeiner dem andern die Armuth vorrücken / dortenist wegen der Reichthumb keiner in grösserm An-sehen als der andere. Darumb ist bey ihnen dasjenige / welches alles under über sich kehret / undverwnrec/ das Meitt UNd dein gany und garauß'MUusierck; Sitcwcilen allen alles gemein ist/der Tisch / das Hauß / die Kleyder / und das für-wahr noch verwunderlicher ist/haben sie alle ebenemen Will und Kinn. Alle (»') sind gleichadellch/ alle sind gleich Diener/ allegleich freye/ alle haben gleichen Reich-thumb/welches die wahre Reichthumbist / alle haben ein gleiche Ehr/welcheswarlich eine Ehr ist. Dorten ist allesnach einer Regel/und Waag auff dasfleißigste angeordnet. Dorten ist keineUngleichheit/ist die schönste Ordnung/und Bescheidenheit/ und nnaußsprech-sicher Fleiß die Eintrachtigkeit zu er-halten/auch immerwährende und stateUrsach der Fröhlichkeit: Derohalbenleyden und thun alle alles / damit siesich mit einander erfreüwen mögen.

Gar schön spricht 6reFonv8: ( Wanndie Mönchen Eigenthumb hatten / so

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