Die (klösterliche Disciplin. z 7
cincn gantz Himlischcn Wandel außcrwahlt/ undsind nicht geringer als die Engel. Dorten thutkeiner dem andern die Armuth vorrücken / dortenist wegen der Reichthumb keiner in grösserm An-sehen als der andere. Darumb ist bey ihnen dasjenige / welches alles under über sich kehret / undverwnrec/ das Meitt UNd dein gany und garauß'MUusierck; Sitcwcilen allen alles gemein ist/der Tisch / das Hauß / die Kleyder / und das für-wahr noch verwunderlicher ist/haben sie alle ebenemen Will und Kinn. Alle (»') sind gleichadellch/ alle sind gleich Diener/ allegleich freye/ alle haben gleichen Reich-thumb/welches die wahre Reichthumbist / alle haben ein gleiche Ehr/welcheswarlich eine Ehr ist. Dorten ist allesnach einer Regel/und Waag auff dasfleißigste angeordnet. Dorten ist keineUngleichheit/ist die schönste Ordnung/und Bescheidenheit/ und nnaußsprech-sicher Fleiß die Eintrachtigkeit zu er-halten/auch immerwährende und stateUrsach der Fröhlichkeit: Derohalbenleyden und thun alle alles / damit siesich mit einander erfreüwen mögen.
Gar schön spricht 6reFonv8: ( Wanndie Mönchen Eigenthumb hatten / so
L z könte