Die klösterliche Disciplin. 8i
dir Zucht / und die Wissenschafft. Dlrrch dieGürigkctt ziehet er die Gemüther an sich: durchdie Zucht verbesseret er die Mängel / und durchdie Wisseisschasst ernähret er die Semi e. Mitder Gültigkeit macixk er sich lieb und werth ; niitder Zucht reim er an zur Nachfolg/und mit derWüsse.-sschassk erzeiget er sich lehrsam. Darumb
spricht?li. iu8: (« ) Wir haben nicht sohoch das Befehlen vonnöthen / wiedas Beyspthl. Das Leben desscn/deküber andere befehlet / ist eine Richt-schnur der Undergebnen. Die Tha-ten deß Befehlenden kommen vor demWillen der Undergebnen; Dann dieBeyspihl bereden vtl krafftiger danndie Wort. Das Übel deß Haupts istein Undergang deß gantzen Leibs.Das Leben deß Regenten ist ein Gefatzund Lrecht der Underthanen/ deme sienachfolgen werden. Dre eigene an-gebohrne Gutartigkeit und Scham-hafftigkeit machet sie zu Nachfolgern.Der vorbereitet ihme den Sig/ wel-cher mit dem Rath ein Heerführer/und in der That ein Soldat ist.
(-») lac.(5) 8. Qre§. üviciock.
I I^oni.