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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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81
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Die klösterliche Disciplin. 8i

dir Zucht / und die Wissenschafft. Dlrrch dieGürigkctt ziehet er die Gemüther an sich: durchdie Zucht verbesseret er die Mängel / und durchdie Wisseisschasst ernähret er die Semi e. Mitder Gültigkeit macixk er sich lieb und werth ; niitder Zucht reim er an zur Nachfolg/und mit derWüsse.-sschassk erzeiget er sich lehrsam. Darumb

spricht?li. iu8: (« ) Wir haben nicht sohoch das Befehlen vonnöthen / wiedas Beyspthl. Das Leben desscn/deküber andere befehlet / ist eine Richt-schnur der Undergebnen. Die Tha-ten deß Befehlenden kommen vor demWillen der Undergebnen; Dann dieBeyspihl bereden vtl krafftiger danndie Wort. Das Übel deß Haupts istein Undergang deß gantzen Leibs.Das Leben deß Regenten ist ein Gefatzund Lrecht der Underthanen/ deme sienachfolgen werden. Dre eigene an-gebohrne Gutartigkeit und Scham-hafftigkeit machet sie zu Nachfolgern.Der vorbereitet ihme den Sig/ wel-cher mit dem Rath ein Heerführer/und in der That ein Soldat ist.

(-») lac.(5) 8. Qre§. üviciock.

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