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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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- 154 Die itlösterliche Disciplin.

müths durch ausserliche Zeichen sichspühren lassen? Ob er im Plattierenvaft eyle/ oder sich über die Lange derPsalmody klage? -Oder/ wie smarsZäusaußle^k/ (?) ob er zum Göttlichen Ge-bett/ zur Lesung / zu nächtlichen Tag-zeiten/zum Fasten/und allem Göttli-chen Dienst mit Hurtigkeit deß Ge-müths angetrieben werde?

z. 0) Ob er sorgfältig sey zu derGehorsamb. Dann wie bIieron)-mu8 bc,rcüaek : (^) Dlß ist die erste Verbündt-nuß bey denOrdens-Geistlichen/ daßsie den Obern gehorsamb seyen / undalles thun/ was selbe befehlen. Vndnach der Mennung 8ulpirij, s,) ist bey ih-nen die vornembste und erste Tugenddie Gehorsame. Es wird auch kein An,kommender änderst ins Closter auffgenommen/«r seye dann zuerst probiere und versuche/ daß ersich niemahlen iveiqern «olle / die harte undschwäre/ja auch niches.wcrche Bestich deß Abbeszu vollziehen. Derohalben beschreibet cLs6»nusdas Ambe eines Novizen, Meisters also:

Dlß solle eines Novitzen-Meistersvornembste Lehr/und Sorg seyn / daß

er