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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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162
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r§L Die «klösterliche Disciplin.

Von der Lilien der Königin der Blumen schrei»bet der ältere ?Iimur: (/) Alk Hoheit bi-ser Bmm ist grösser dann kern andereBium/ ist bißweüen drey Finger hoch/hat aber einen schwachen Hais / dermr genugsam ist/den Last deß Hauptszu tragen. Also hak auch Christus am Creüiz/da er Gort seinen Geist auffgcben wölke/ nnder

dem Tukul der König der Juden / dasHaupt geneigt / und sich biß in Todtgedemüthiget. Die Demuth/ sagtet-nLrstus, (/) ist ein guter Grund/ist eineApothek der guten Wercken / ist einPflantzgarten der Tugenden / ist eineBehaltnuß der Gnaden. (/) In dt-sem Grund blühen die Lilien/ohne Vi-sen schiesset hervor das Unkraut. Si»

tt mahlen/ daß die Lugend der Keuschheit/ odci:der Liebe gegeben werd/ verdienet die Demuth.

Derohalben / O ) wer ohne Demuthdie Tugenden einsamblet / der tragtgleichsamb Staub in Wind. Also istdie Demuth der Ursprung/und Erhal-tertn aller Tugenden. Und («) gleichWie durch das Feuer das Gold bewah-ret wird/also werden die Menschen in

dem