r§L Die «klösterliche Disciplin.
Von der Lilien der Königin der Blumen schrei»bet der ältere ?Iimur: (/) Alk Hoheit bi-ser Bmm ist grösser dann kern andereBium/ ist bißweüen drey Finger hoch/hat aber einen schwachen Hais / dermr genugsam ist/den Last deß Hauptszu tragen. Also hak auch Christus am Creüiz/da er Gort seinen Geist auffgcben wölke/ nnder
dem Tukul der König der Juden / dasHaupt geneigt / und sich biß in Todtgedemüthiget. Die Demuth/ sagtet-nLrstus, (/) ist ein guter Grund/ist eineApothek der guten Wercken / ist einPflantzgarten der Tugenden / ist eineBehaltnuß der Gnaden. (/) In dt-sem Grund blühen die Lilien/ohne Vi-sen schiesset hervor das Unkraut. Si»
tt mahlen/ daß die Lugend der Keuschheit/ odci:der Liebe gegeben werd/ verdienet die Demuth.
Derohalben / O ) wer ohne Demuthdie Tugenden einsamblet / der tragtgleichsamb Staub in Wind. Also istdie Demuth der Ursprung/und Erhal-tertn aller Tugenden. Und («) gleichWie durch das Feuer das Gold bewah-ret wird/also werden die Menschen in
dem