Die klösterliche Disciplin. 187
^o gung entschuldiget das Verbrechen/
er dann (^) die schamhaffte Bekandtnuß
ld stehet nächst bey der Unschuld. Der
ist Gerechte beschuldiget sich zuerst. Gar
er schön spricht I-Iisron^mug : (s) Der Ge-
rechte fallet sibenmahl im Lag / und)l- stehet wiederumb auss. Erfraget:
eil Wann der Gerechte fallet / wie ist er
er gerecht 2 Wann er gerecht ist / wie
)st fallet er? Antwort: Der Gerechte
,l- verliehret den Nahmen eines Gerech-te ten nicht/ welcher durch die Büß alle-
?r- zeit wiederumb auffstehet. Die Lehr deß
n- Heil. Lsrnarcii ist bist : (/>) Die Äußer-er wählte werden in disem von den Ver-
>ie worffenen underscheiden/ daß die Ver-
n-. worffene / wann sie in Sünden gefal-ln lenz nicht Fleiß anwenden/daß sie von
>je Sünden wiederumb auffstehen; Die
g- Außerwahlte aber befleißen sich / als-
ist bald von selbigen wieder auffzustehen/
lr und im Guten zu zunehmen. (§)Wee
ch wahrhafftig demüthig ist / der aner-
?st bietet sich selbst die Schuld 'zu bessern/
-i- derentwegen er beschuldiget wird.a- Wirst du angeklagt z empfange eine Lehr von