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Die ClösterliHe Disciplin. 189
ob schon man thme im Kapitel auffungerechte Weiß beschreyet. DieVerschmahungen (^/ geben der Tu-gend L)rth und Platz/die Gedult wrrdgecrönet. Die Tugend steigt empor/wann sie gerühret/ und gerecht wird.
Christus ist dessen ein Beyspihl. AEsus
stunde mit geneigtem Haupt vor demRichter / mit niderschlagnen Augen/mit sansstmüthigemAngesicht/ weni-ger Red/ bereit zurSchmach/bereit zuStraichen.
s«) Niemand sündiget Gottloser/und gefährlicher / dann deß/ welcherseine Sund und Fahler beschützet. Indisem Fahl werden die Laster zu einerGewohnheit/ in deren man sich rüh-met/ und selbige verthadiget. DaheroOLMILNUS schreibet : Ach sage euch in
der Wahrheit/ daß nichts den ZornGottes also erbitteret/als wie die Be-fchützung der Gottlosigkeit, ^ Zudisem sind geneigt die Hoffartige/wel-che/gleich wie sie vom Lob aussgeblasenwerden / also werden sie wegen derVestraffung vom Zorn entzündt/ und