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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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190
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ryv Die Lästerliche Disciplin.

suchen im Bösen einen Zundel der Be-schützung / fürwahr Entschuldigungeinzuwenden in den Sünden.

Wir müssen es änderst machen/und uns selbst ftAts verurtheilen/undanklagen/damit wir durch die freywil-lige Äeringschatzigkeit unserer selbstden nicht freywilligen Sünden-Fahlhindan legen/ und abbüssen. Deßwegensagt «.upercus : Nach dtt EittWilli-

gung in die Sünd/ nach vollbrachtemsündlichen Merck/und verkehrter Ge-wohnheit zu sündigen/ ist dasaller-gröste UM die Verthadigung derSünd. Und dife ist der einige Under-scheid zwischen Saul und David / daein jeder jenes sehr Wehmüthige: Ichhab gesündiget in den Himmel / auß-geschüttet hat. Weilen Saul einigeVerthadigung eingemischet / hat ernichts als den Zorn Gottes über sichgezogen/ und die Sünd vermehret;Davtd aber hat ohne alle Verthadi-gung Verzeyhung der Sünden erlan-get. Fürwahr wer die Straffhasset/ der stehet in den Fußstapffen