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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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SQL Die klösterliche Disciplin.

wie der Brauch der Artzney denAranckncn heylsamb/auchbey denGe-funden in Ehren gehalten ist/also ob-wohlen dieStraftwürdige dre Willig-keit anrüsten/ so verehren danoch auchdieselbe die Unschuldige.

Doch aber muß man nicht insa<rn<in allcsKicich gnädizlich vergeben : («) Dann WS

under den Guten und Bösen kein Un-derscheid gemachet wird/folget daraufeine Verwirrung/und brechen auß dieLaster. So muß man dan eine Mäs-sigung in den Sachen brauchen / wel-che wisse / die gute Arth von der bösenzu underscheiden. Man soll auch niteine ohnunderscheidene gleich gemeine/oder gesonderte Gütigkeit gegen allenerzeigen / dann wann man allen gleichnachsehen würd/ wäre dises so wohlrine Grausambkett/als wann man kei-nem verzcyhen thäte. In disem mußman eine rechte Weiß halten.

Aber dieweilen schwär ist/dre rechteMaß zu treffen/ so solle die Gütigkeitmallem/ was vorfallen möchte/ denVorzug haben.

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