Sie Lästerliche Disciplin. L 1 1
WundvAryt zu einem gierige/ ihne zuheyten/ da er doch zuvor verwundtetwäre an seiner Hand/ wird er danndie Heylmachung verrichten könnendGar nicht. Gleichermaßen auch dunicht. So must du derohalben als-dann/wann du ungeduldig bist/keinenaußschelten/oder seines Fahlers erin-neren. Du sagst aber / er wird sonstdarob keine Forcht haben. Ich abersage / er wird sich mehrers fürchten/wann du ihne ohne .Zorn straffest. Inwidrigen Fahl/wann du in Verbesse-rung der Zahlern ungedultig bist/wirder auch das für eine Unsinnigkeit auß-deüten / was sonsten recht und billichist vorbracht worden. Wo aber dumit Sanfftmuth züchtigest/wird er sichsechsten für schuldig erkennen.
Wer einen liebjamen Gewalt brauchet/der be.förderet das Henl der Vnderrhanen.
spricht Die Demuth solle bey einemDbern nicht abgchen/damit er dieUn-derqebne als seines gleichen anhöre;so solle auch die Vermahnung nichthart/und die Wortstraffnit schwach.
O 2 lich