216 Die klösterliche Disciplin.
doch lcbhafft/und würckend sey; Wanc6 das Ansehen hat / daß der Dbcrenicht nur straffe/damit er einen demü-thige / und züchtige / sonder vilmehr/daß solches die Nothwendigkeit erfor-dere auß Eyffer deß gemeinen Nu-tzens/ und zum Heyl deß Abgestraff-ten; Wann wir das abschlagen/waswir abschlagen sollen/ aber doch gleich-sam mit eurem empfindlichen Mttiey-den/die wir sonst bereit waren dasselbezuverwillrgen/wann es für zuträglichzu seyn erachtet wurde; Wann wirwollen/ daß die Unvollkommenheitenalso verbesseret werden/ daß wir denBogen nicht zu hart spannen / sonderuns als gutmüthige Einforderer "er-zeigen/ die wir nicht auß Begierd an-dere zu überwinden/ sonder zum gutendeß Drdens / und zum Heyl deß Un-dergebnen begehren zu thun / und alswann wir mit deme / der verbesseretwird/auf eine gleiche Sach unser Ab-sehen richteten/nemblich denSig überden/der uns versuchet/ darvön Zu tra-gen ; Wann wir Befehlende an Lag
geben/