Die klösterliche Arstiplin. 217
geben/daß wir nichts anders suchen/als mit Fürsichtigkeit liebreich dieEhre Gottes/und den Gewinn der uu-dergebnen Seelen; Wann wir dasjenige / was heut nicht geleistet wrrd/auff den morndrigenTag gedultiglichwarten/dise Wartung dannoch allezeitauff ein gutes End sihet/und die Mit-tel darzu nett brauchet; Angesehen/wann wir auß Mangel deß Geists dasvon dem Undergebnen nicht erhaltenmögen / so werden wir es auf keineWeH besser und glimpfflicher zuwege»bringen / als wann derselbe zu einemErforscher über sich selbsten/undGeist-Uch wird; Wann wir endlichen mitden Undergebnen also liebreich rund-gehen/ daß sie ihre Anfechtungen inunsere Schooß/gleichsamb in die Mut-ter-Schooß gern ablegen/und sie hin-gegen unsere Bestraffung / und alles/was von uns herkombt / als wann esvon der Liebe herkäme/ jedoch mit kei-nem verbitterten Hertzen aufnehmen/obwohl es sonst der Slülrchkeit widrigWare.
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