Die Lästerliche Distiplin. 2Zi
Das Ende zu lehrnen kombt erst her-bey mit dem Ende zu leben.
(§) Aber es ist nichts nutz / wannman lehrnet was zuthun ist/und aberdasselbe nicht haltet. Es ist besseretwas nicht wissen / als mit Gefahrlehrnen. 0) Die Gelehrigkeit istemeMagd der Tugend / welche sie auff-butzet/ und ziehret. Also und so vilvermag allezeit die Underscheiduug /daß ohne dise aller Fleiß häßlich / undalle Arbeit unnütz ist.
Was ist eine Bücher - Kammer än-derst / als ein überahl annemblicherLust-Garten/in welchem man so wohlfröhlich/als ersprießlich sich ersprachenkan? Was solle einem Gelehrten an-nemblicher und erfreülicher seyn/dannunderschiedlichen Authoren Natur/Spitzfündigkeit/ Meynung / die Lehr-weise zureden/ und zuschreiben/ dieAnnemblichkeit/oderSchreibensM'thund Nutzen zuerkundigen? und dieallerlieblichste Blumen zu einer Zugabzuversamlen? Die Geflissenheit zulehrnen / ist deß Gemüths die aller-P 4 lustigste/