LZL Die klösterliche Disciplin.
lustigste/und sicherste Beschasstigung/und der Weeg zur Tugend; dann einGemüth/welches in dem Fleiß zu lehr-neu eingenommen ist/erhaltet die Rei-nigkeit der Seelen. In einem Klostersollen seyn drey Zierde / die Zrerd derKirch/der Sacristey/und derkibiiorkec-,inmassen in dtsen L)rthen der Vorrathder Fromkeit / und der Wissenschafftauffbehalten wird. Eines ReligiösenVornehmen ist/daß er den Tugenden/Wissenschafften / und Gottesdienst er-geben seye / und die Übung der Tugen-den / und der Wissenschafften Wechsel-weiß übe. Wer bettet / oder wer stu-diert/ der ist keüsch / weilen er eintwe-ders die Anfechtung deß Fleisches nitempfindet / oder mit Gottes Hülffleichtlich überwindet / wie ttiero^mu»spricht: (^) Liebe du die Wissenschafftender Schafften / so wirst du die Fleisch-liche Laster nicht achten. Es ist denLenechÄmererr allezeit eigen geweseneintweders lehrnen/oder lehren. Je-der T)rden und Klösterliche Zucht blü-het von der Verehrung der Wissen-
schaff-