Die klösterliche Disciplin. 26z
du gesund gemachet wirst/laß dich anmeiner Gnad begnügen.
Don den Kranckutn hak der Heil LeneäiÄu,also verordmk: Vor und über alleDing soll man die Kranckne versor-gen/daß ihnen in der Wahrheit gedre-rret werde gleich Christo selbstemdannEr hat gesagt: Ich bin kranck gewe-sen./ und ihr habt mich besucht / und/was ihr gethan habt einem under dusen meinen geringsten Brndern/basselbhabt ihr mir gethan.
- Es sollen aber auch die Krancknegedencken/ daß ihnen zu Ehren Gottesgedienet werde/und sollen mit Begeh-rung überflüßiges Dings die Bruder/so ihnen dienen/mcht betrüben. Dan-noch müssen die Kranckne mit Gedultübertragen werden/weilen man Verendwegen- eins reichlichere Belohnungempfanget. Krafftige Wort voll derVatterlichen Liebe / und Bescheiden-heit / welche die Kranckne zur Liebeanreißen/ und den Kranckenwarter zuembsiger Bedienung nnderrichten/bey-den aber die Gedult eirrscharpffm.