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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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263
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Die klösterliche Disciplin. 26z

du gesund gemachet wirst/laß dich anmeiner Gnad begnügen.

Don den Kranckutn hak der Heil LeneäiÄu,also verordmk: Vor und über alleDing soll man die Kranckne versor-gen/daß ihnen in der Wahrheit gedre-rret werde gleich Christo selbstemdannEr hat gesagt: Ich bin kranck gewe-sen./ und ihr habt mich besucht / und/was ihr gethan habt einem under dusen meinen geringsten Brndern/basselbhabt ihr mir gethan.

- Es sollen aber auch die Krancknegedencken/ daß ihnen zu Ehren Gottesgedienet werde/und sollen mit Begeh-rung überflüßiges Dings die Bruder/so ihnen dienen/mcht betrüben. Dan-noch müssen die Kranckne mit Gedultübertragen werden/weilen man Verendwegen- eins reichlichere Belohnungempfanget. Krafftige Wort voll derVatterlichen Liebe / und Bescheiden-heit / welche die Kranckne zur Liebeanreißen/ und den Kranckenwarter zuembsiger Bedienung nnderrichten/bey-den aber die Gedult eirrscharpffm.