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Der zweyte Theil,
Und opfere deinem lieben Vater dein bitteresLeiden und rosenfarbes Blut zu ihrer Erlösung,Amen.
Fahre weiters fort, und sprich:
du gütiges, o du sanftmüthiges, o du^ barmherziges Lamm Gottes! Ach! erbar-me dich meiner, und habe Mitleiden mit mei-ner äußersten Armseligkeit. Laß mich doch ein, Brösamlein von dieser kostbarlichen Mahlzeit
genießen, und laß mich doch ein Tröpflein aus! diesem höchwürdigen Kelch trinken. Speise
meine Seele durch die Kraft dieses göttlichenSakraments, und tränke sie durch den Saft! deines rosenfarben Bluts. Komm doch mit
! deiner persönlichen Gegenwart in mein sündiges
^ Herz: und verleih mir eben so große Gnad aus
^ diesem heil. Meß-Opfer, als wenn ich dich
^ sakramentalischer Weise empfienge.
^ Hier schlage dreymal auf deine Brust, sprechend:
HErr JEsu Khriste! ich bin dieses grossenGuts nicht würdig, ich bins aber sehr be-dürftig. Ich bins nicht würdig, aber sehr be-gierig. Ich bins nicht würdig, aber sehr hun-gerig und durstig. Ey, so ersattige mich dann,o JEsu! mit diesem süßesten Himel-Brod: undbegieße mich mit deinem kostbaren heil. Blut.
O du rosenfarbes Blut meines HErrn JE-su Khristi! welches du in diesem heil. Kelchgegenwärtig bist, dich bethe ich demüthig an,und begehre ein Tröpflein von dir zu genießen.