Zu der heil. Dreyfaltigkeit. 21 z
Gebeth zu der heil. Dreyfaltigkeit.
^ allerheiligste Dreyfaltigkeit, GOtt Va-Ler, Sohn, und heiliger Geist! ich dei-ne elende Kreatur bin wegen meinen schwerenSünden nicht würdig vor deinen göttlichenAugen zu erscheinen, darum stehe ich mit demoffenen Sünder von ferne, und schlage reu-müthig auf meine Brust, sprechend: oGOtt,sey gnädig mir armen Sünderinn ! Strafemich nicht nach meinen Sünden, sondern we-gen des Leidens unsers HErrn IEsu Khristisey mir barmherzig. Du, 0 mein GOtt!hast mich nach deiner wunderlichen Verord-nung in diesen Stand gefetzt; Eyso ver-leih mir dann auch durch deine göttliche Hil-fe in diesem meinem Stande also zu leben, da-mit ich meine Seligkeit darinn nicht verliere.Vor die Füsse deiner göttlichen Majestät le-ge ich nieder alles das jenige, was ich indiesem meinem Stande thun und leiden wer-de : Und opfere dir alles dasselbige zu dei-nem ewigen Lob und zum Heile meiner Seele.Laß mich dir allzeit befohlen seyn, und bewah-re mich durch deine göttliche Kraft vor schwe-ren Sünden, und Schanden, und vor demGewalt meiner sichtbar-und unsichtba-ren Feinden, Amen.
Der