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Der zehnte Theil, ,
das Urtheil des Richters erschrecket mich. Vi?- ^
!e Sünden habe ich, alle Tugenden mangln smir, keine Verdienste erkenne ich. Du aber,s starke Helferinn! komm mir zu Hüls in um- ^nen Aengsten, tröste mich in meinen Trübst 'ligkeiten, und errette mich aus so vielen Ge- !fährlichkeiten. Dann, ich weis keine andere hZuflucht, als zu dir, und deinem liebsten ^Sohn. Erwirb mir von diesem deinem lieb- 'sften Sohn wahre Reue meiner Sünden, jernstliche Besserung meines Lebens, Zeit und sGnad zur Bußwirckung, und vor meinem letz- ^ten Ende würdige Empfahung der heiligen 1Sakramenten, Amen. ^
Um eine gewisse Bitte zu erhalten.
Wellige Maria! Mutter der Barmherzig- ^WZ keit! Mutter aller Würdigkeit! Mutter )unsers HErrn JEsu Khristi! ich arme Sän- ^rinn fliehe zu dir, und rufe deine Güte und Mil- HLigkeit an. Ach! sieh an mein Leiden, Ar-muth , und Noth, und tröste mich in aller mei- >uer Betrübniß, Kreuz, und Widerwärtigkeit, rSieh an mein großes Elend, darinn ich liege, -
und nicht weis, zu wem ich fliehen soll, denn <allein zu dir. O du Gebahrerinn des währen !GOttes, Jungfrau Maria! erhöre mein Ge-beth durch deine Güte, Süße und Müdigkeit.
Ich bitte dich durch die Liebe, so dein liebsterSohn hatte, als er mit dem himmlischen Va-ter , und dem heiligen Geist Zu Rath gienge,