Zu den H. H. Ordens - Stiftern. 321
Befehlung zu einem Heiligen.
heiliger N. ich versenke mich in die Tie-fe deines liebreichesten Herzens dermas-sen unzertrennlich, daß ich davon nicht mehrkönne entrissen werden, und du mich also mitund in dir aller Orten, und zu allen Zeitenumträgst, vor Augen habest, und meinerimmerfort gedenkest. Ich befehle meine See-le deinem mächtigen Schutze auf das kräftig-ste an, und bitte dich über sie also, als wennsie dein eigen wäre, Sorge zu tragen, auf daßsie niemal von ihrem Erschaffer abweiche, nochjemals abgesondert werde. Um diese deineSchirm - und Erhaltung werde ich dir unend-lich verpflichtet seyn; Laß sie also nicht zuGrunde gehen, sondern erhalte sie, damit ichauch mit dir sammt allen Heiligen in demHimmel GOtt benedeyen, lieben, und lobenkönne in Ewigkeit, Amen.
Auf diese Weise befahl ein Mann seinen unge-ratenen Sohn der heiligen Magdalena von Paz-zis, und erhielte dessen ernstliche Besserung. l>.LoIIgncl. i;. lVlsü, Lgp. iz. in 6Ioria xollliumL,L. lVIgAcialen« cis kg^is.
Uz
Neun-