Gebeth zu St. Anna. 351
Ehren gesprochen hab. Ich opfere sie dir durchdie Hände IEsu und Maria, gleich als einwohlriechendes Blumen - Sträußlein von dreyroth und drey weißen Paradieß-Röslein zu-sammen geflochten; zum Zeichen meiner treu-herzigen Liebe, so ich zu dir trage, und begeh-re dir alle Liebe und Freud, so du mit IEsuund Maria auf Erden gehabt, zu erneuernund zu vermehren. Nimm diese geringe Gabin Gnaden an , und laß mich dir allezeit treu-lich befohlen seyn, Amen.
Tägliches Gebeth zu St. Anna.
Mo viele Sternen am Himmel, Sandkörn-^ lein am Meer, und Lröpflein in den Was-sern seynd: so viel tausendmal grüße ich dich,0 liebreiche Mutter St. Anna! mit deiner lieb-sten Tochter Maria, und deinem EnkleinJE-su Khristo. Ich trage sonderliche Andacht zueuch, 0 ihr aüergetreueste Freund IEsu! Ma-ria ! Anna! und setze sehr großes Vertrauen aufeure kräftige Hüls und Fürbitt. Ich empfehlemich euch heut und alle Tag meines Lebens,sonderlich in der gefährlichen Stund meinesTods. Alsdann lasset mich meiner Empfel^lung genießen, und bewahret meine Seele vo-dem Gewalt des Satans, Amen.
Die sieben Freuden St. Anna
M^ebenedeyte Mutter St. Anna! ich w».lp ,