4i8 Der zwölfte Theil,
o Maria! und ich habe Gnad verlohren beyG-Ott. Ach! so hilf mir dann, daß ich dieverlohrne Gnad wieder finde, und zum vori-gen Gnadenstand wieder gelange. Ach! ichhabe so gar keine Gnad in mir, dieweil ich zuallem Guten so gar trag, und in allem mei-nem Gebeth so gar nachlaßt bin. Darumfürchte ich sehr, ich sey ausser der Gnad Got-tes , und G-Ott habe sich schier von mir ab-gewendet. Dieweil aber heut der gnadenrei-che Lag ist, an welchem du bey G-Ott Gnadgefunden, und mit allen Gnaden bist erfülletworden: deßwegen halte ich vertraulich umGnad an, und hoffe bey dir Gnad zu findemAch ! gieß deine Gnad über mich aus, undhilf mir zu den göttlichen Gnaden. Verschaf-fe, o Maria l daß ich in der Gnad Gotteszunehme, und bis an mein Ende darinn ver-harre. Hilf mir, daß ich in der Gnad Got-tes lebe, in der Gnad Gottes sterbe, und inder Gnad Gottes ewig verharre, Amen.
Wer von heut an neun Tag nach einander täg-lich dreyßig , am neunten aber fünf und dreyßigAve Maria spricht» zu Ehre der Lagen»in wel-chen Christus im Mutter-Leibe gelegen ist: demrvrll die Mutter GOtkes diesen Dienst so reichlichVergelten, als wenn er ihr in den neun MonatenZum fleißigsten gedienet hatte- kevel. 8.6srrru6»
?. 4. c. 12.
^ ÄvL
^-4-
Ge-
E
4
L
i d
e
- duah
- f'
b
u
ri
' ri
v
^ h
l.
ii
r
s
r
r