Für einen abwesenden Freund. 56z
scheu Vater befohlen, und für sie gebethen hast.Daß er sie vor allem Uebel bewahren wolle, bitteich ganz herzlich für alle meine Blutsfreund,Gutthater, und Anbefohlene, daß du sie vorallem Uebel bewahrest, und in deiner H.Gnaderhalten wollest. Alle ihre Nothwendigkeit tra-ge ich dir vor, und all ihr Kreuz und Elend opfe-re ich dir. Du, mein GOtt! weist am besten,was ihnen selig, und an zeitlichen und geistli-chen Dingen nothwendig ist. Dieses alles stel-le ich dir vor deine göttlichen Augen, und bittedich aus wahrer christlicher Liebe, du wollest ih-nen ihre zeitliche Nahrung bescheren, in ihrenNothwendigkeiten beystehen, in ihren Betrüb-nissen tröstlich seyn, und in ihrem letzten EndeZu Hüls kommen. In deine fünf heil. Wundenbefehle ich alle und jede, und bitte dich durchDie Liebe, so du zu deinen Freunden auf Erdengetragen hast, du wollest dir alle meine liebenFreund jezt, und allzeit laßen treulich befohlenftyn, Amen.
Für einen abwesenden Freund.
^as Wort, so Fleisch geworden, und in unsW gewöhnet hat, wolle dich segnen, und be-wahren, 0 mein lieber Freund N. N. damitB Dir kein Unfall an Leib und See! zukomme. Ich^ befehle dich in die Bewahrung der heil. Drey-falttgkeit. Ich befehle dich in die fünf WundenZEsu Khristi, ich befehle dich in das treue HerzMaria, ich befehle dich in die Kraft der Mi-
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