t 2 s Der fünfzehende Theil,
Und nun, o mein GOtt! bezeuge ich, daß ^ stobgemeldte neun Vorsätze, mein ganz ernstli- ncher Will und Meynung sey: und daß ich de- trnen Anfechtungen des Satans in meinem Ster-r d
den auf solche, ja auf tausendfältig - kräftigere ^ riWeis begehre zu antworten, und zu wider- ^ psprechen. Hierüber rufe ich Himmel und Er- aden zu Zeugen an, und bin bereit, dieses mit ! rieinem leiblichen Eid zu bekräftigen. Falls a- ^ bder, daß ich in meinem Tod etwas wider diese j stmeine Bezeugungen thun, reden, oder geden- dken sollte, so protestiere und bezeuge ich hiemit, , Kdaß dieses wider meinen Willen geschehen - ä!würde, und deßwegen nichtig und unkräftig s eiseyn solle.
Damit ich aber in meinem Leben und Ster- ^den Hiebey beständig verbleibe, deßwegen lie-ge ich allhier aufweinen Knien vor dir, o mein j. .GDtt! und bitte dich durch die unendliche Be- ! ^
gierd, so du zu dem menschlichen Heil trägst, idaß du diese meine gemachten Vorsätze in dem l ^Himmel bekräftigen, und mir in den zukünfti- j Zgen schweren Anfechtungen beystehen„wolltst. ^ ^
Mehrers weiß ich nicht zu thun , o mein 8
gütigster GOLt! und wenn ich noch ein best , aseres Mittel wüßte, so wollte ich mich dessen u
herzlich gern gebrauchen. Dieweil ich dann st
thue, was an mir ist, so wirst du auch ohne b
Zweifel thun, was an dir ist, und wirst die a
Versprechung St. Pault wahr machen, da er n
spricht: