Hz8 Der fünfzehnde Theil ,
Tag und Nacht bey mir, und verlaß mich ^ Genicht in dieser meiner großen Noth. ^ M
O ihr meine lieben heiligen Patronen! bik- ! ^tet treulich für mich, daß mir G-Ott wolle ^gnädig und barmherzig seyn. ^
Gebeth, um die vorige Gesundheit.
'ein liebster himmlischer Vater! ich binzwar mit deinem göttlichen Willen ganzzufrieden: wenn es aber dir gefällig, und mirselig wäre, so wollte ich gebethen haben, daßdu mich von dieser Krankheit erlösen wollest.Wenn ich dir noch eine Weil auf Erden dienen,und mein Heil wirken kann, so bitte ich, duwollest mir meine vorige Gesundheit wiederge-ben, und mein Leben noch eine Weil verlän-gern. Ich begehre nicht zu leben, als allein,daß ich meine Sünden abbüße, und jetzt in der
Zeit der Gnaden, deine Gnad erwerbe. In
Vereinigung des Gebeths, welches dein Sohnam Oelberg thäte, bitte ich, und rufe dich mitseinem Herzen an, sprechend: Abba, mein Va-ter ! alle Ding seynd dir möglich: nimm dochdiesen bittern Kelch von mir; dennoch nichtmein, sondern dein Will geschehe. Mein herz-lichster Vater! ich bitte dich durch das drey-stündige Gebeth, so dein Sohn am Oelbergthäte, und durch den blutigen Angstschweiß,so er damal schwitzte, erlöse mich von der Ge-fahr des Tods, und verleih mir meine vorige
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