652 Der fünfzehnde Theil,
Auf weine Verdienste verlasse ich mich nicht:denn ich weis, daß dieselbigen gar nichts zuschätzen seynd.
Sondern auf deine Barmherzigkeit verlasseich mich: und auf dein bitteres Leiden setze ichall mein Vertrauen.
Auf die Fürbitt Maria verlasse ich mich: !und auf die Verdienste der Heiligen setze ichmeine Hoffnung.
Auf dich, 0 HErr! habe ich gehoffet: ach!laß mich nicht ewiglich zu schänden werden.
Allhier halte ein wenig still: Darnach sprichzum Kranken:
Wxein lieber Freund! wir wollen wiederumAM den lieben GOtt anrufen, und mit An-dacht ein heiliges Vater Unser, Ave Maria,und einen Glauben bethen. Dann diese dreyGebether haben große Macht, den bösenFeind zu vertreiben.
Iezt sprich langsam ein Vater Unser,AveMa-ria,und einen Glauben : Wenn der Kranke abernicht mitbethen kann, so mag er nur zuhören, undin seinen Gedanken die Wort mitsprechen.
Jngleichem, so lang der Kranke noch den Ver-stand und das Gehör hat, kann man auch die Lita-uer) vom Namen IEsu, vom bittern Leiden, undvon der Mutter GOttes bethen.
Wann er nun eine Weil geruhet hat, so solleman ihm wieder folgende Seufzer zurufen, oderNorbethen. '