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Patriotischer Zuruf eines alt St. Gallischen Landmanns an seine Mitlandleute der fürstlich St. Gallischen Landschaft : bey der gespannten Erwartung einer endlichen Antwort auf die den 3ten Juny 1795 eingegebene Vorstellungen / [Joseph Bloch]
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14
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mit welch' zuversichtlicher Freude sollen wir also Kit dgütlichen Antrag erwarten , der uns in den bevor- ^stehenden Gemeinden eröffnet werden soll, deriiHr ^Gluck fördern, und die gewünschte Eintracht Msehen Stift und Land auf ewige Zeiten festsetzen M ^Solltet ihr aber, liebe Mitlandleute! unqlüil- ^ltch genug seyn, und euch mit dem zuerwarreM ?!gütlichen Antrag unsrer gnädigsten Lsiideehchii ^nicht befriedigen lassen; ach! so müßtet ihr euchalle schreckliche Folgen selbst beymessen, welche ausden fortdaurenden Zwistiqkeiten zwischen Stift ml> ,Land nothwendig entstehen werden.

, Ihr müßtet es euch selbst beymessen, wenn-er "gnädigste Fürst und ein Hochw- Kapitel alle aMboih'ene Begünstigungen gerechter »nassen zurückneh-men, und alles, als nicht geschehen, erklären würbe.

Ihr müßtet es euch selbst beymessen, wenn ihrvor j,einen kostipieliqe» Rechtsstand gezogen, nicht nur !daS nicht erhalten, waS euch jetzt freywllllg ange- ,,bothen wir d; sondern auch zu einer Verantwortungaufgefordert würdet, was ihr kaum werdet versus ^Worten können; und wo ihr nichts anders gewinnenWerdet, alSungeheurgrosse Kosten, mit denen u»- ^ser Land ohnehin schon mehr als genug in diesen dürst 1ttgen Zeiten beladen ist.

Liebe Mitlandleutebedenket wohl, was' ihrthut. Euer Glück oder Unglück ruhet i» eueren ,Handen. Werdet ihr wohl das gewisse, was ihrin Handen habet, ausser Acht lassen, und nach der» ^Ungewissen trachten, das ihr wahrscheinlich nie er-halten werdet?

Werdet ihr dem thörichten Hunde in! der Fabel ^gleichen wollen, der den Brocken Weisch, den erzwischen den Zähnen hielt, fallenließ, und dein-

zeitigen nachschnappte, den ihm ein betrügerischer