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Patriotischer Zuruf eines alt St. Gallischen Landmanns an seine Mitlandleute der fürstlich St. Gallischen Landschaft : bey der gespannten Erwartung einer endlichen Antwort auf die den 3ten Juny 1795 eingegebene Vorstellungen / [Joseph Bloch]
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15
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^ Merschein im Wasser vorzeigte ? Werdet ihr aufMrderungen hartnäckig, verharren, die euch kein^ Wer in der Wett zusprechen kann, und welche ihr»uch niemals hättet machen sollen ?h Verzeihet mir den Eifer, mit welchem ich zu euchA Be! Er kann euch nicht verdächtig seyn. Er^ Met nur für das allgemeine Beste unsers gemein--^ senien Vaterlands. Ja ! höret mich ! ich werdemlgleicher Aufrichtigkeit auch die zweyre Frage^ «Ofen: Was sollen können wir von unserer^ Wdigslen Landeshoheit nicht erwarten, das Sieuns in den eingegebenen ehrerbiethigen Vorstellung^ M zugestehen werde?

P §. 2.

Wenn wir nichts verlanget hattet, was wirMnnftig nicht erwarten konnten; ss müßten wirjitz! nicht fragen, was wir nicht erwarten sollen.W Frage ist indessen nicht unnütz. Es hilft vielU unsrer Beruhigung, das wir vorher wissen, wasWicht erhalten werden. Eine abschlägige Ant-, die man vorstehet, thut nicht weh.

Wir sollen also i) nicht erwarten, daß uns inim Artikeln werde widerfahren werden, welcheallen Sprüchen und Verträgen geradezu wider-lichen. An diese Sprüche, und Verträge ist dasAst, wie das Land gebunden; und was in den-ken enthalten ist, das ist jeder alt St. Gallische«-und Gottshausmann vor Gott und der WeltWalten schuldig. Unsere Vorfahrerund wir selbst«en ste mit einem feyertichen Eyd beschworen, undEArüchig werden das will der Ehr - und Re-dn liebende St. Galler nicht.

Unsere Ausschüsse hätten also Art. z6. nicht ver-glich sollen, daß die Kirchen» und Gerichtsge-