Von dem Heil. AbbL ä<lelbrr6o. n
nmhliger unzimblicher Liebe deßKaysers/voll Hoff/und wird zuKorbayin der ^iccrrä» ein armerKcncäiLtincr, allda Ihme also/bald die strenge Arbeit deß Klo/ster/Gartens altbefohlen ist lvor/den.
OLmzscenL! Gedencke Erst/lich/daß ^cleiksräu» schon an demKayserüchen Hoff also frommhabe gelebt/daß Er lieber woltealle Hochheit und alle Fremddiser Welt Verlassen / als durcheine Beleydigung Gattes dem/jenigen ÄZerb bey Hoff einigeChr erzeigen/ welcheswider alles Recht (danlt seinerstes Weib lebte noch ) zu sei/nein Ehegemahl genornen. Ichzweiffte nicht vzmzscco«! du ha/bestGOtt also lieb/daß du mitHäciltäsäo keinem solchett großenLaster wurdest beystimmen/selbt/ges gutheissen/ und GOtt belet)/oigen; aber die Liebe und Gurrstdeines Oberen / und diser oderjener Kreatur nicht zu verlieren/ermnere dich/ ob du nicht zu Zei/ren habest durch die Finger gese/hen/ ihnen geschmeichlet/ odergar darzn geholffn rrnd gera/theu/warm sie denr Schein nach/Nt kleinen^achen ivider die LiebeGOttes und deß Nächsten ;wi/
der die Heil. Regel und Satzurr/gen deß Klosters gehandler/ dar/durch nach und nach grosses Übeliu erner Gemeindemgeschlichen/und^der schöne Garten deß HEr/ren verwüstet ist worden. Für/dest dich fehlbar/entschliesse dich/ins künfftig GOtt eifferiger zulieben.
Zum Altderen betrachte / daßweilen Htjcit>3f6uz ein hohe für/nehme Stands / Person/ in demKloster nicht besser gehaltenworven/als andere gemeine Ke-ilhosen / habe Er Ihme auch di/sen schlechten Garten / Dienstdurch die Gnad GOttes also zuNutzen gernacht / daß Er denGarten seiner Seelen/ von demUnkraut böser Begierden gcsau/bert/ mit solchen schönen Tu/gend/Blumen habe angefüllt/daß derselben wohl/riechenderGeruch auch bey der Welt nichthab könne» verborgen bleiben.
vLMLlccnL! Wann du oer/langst in Tugenden zu zurre!)/inen/ begehre nicht arideren vor/gezogen/oder besser als sie gchal/ten zu werden. Glaube für ge/miß/ daß vil Kurrens und Mur/rens/grosse Unordnung und vilUnheyls in einer GeistlichenVersamblung entstehe / und dieB 2 Klö/