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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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233
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Von der Heil. Käystrin und Jnngfrawen Kunegundis. LW

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MGdaS W der Hell. Käpserln und Jung--

frawen Kllnegundis.

Betrachtung

Der erste Punct.

Etrachtc Erstlich / wie die in Ihren bestell Jahren/und m^ Heilige Kunegurrd von mitten aller Welt-- Fremden oh-dem hohen Geschlecht der ne Fleischlichen Lust gantz keuschPfalH-Grasten am Rhein ac- und Jungfräwlich mit einanderbohren? Mit Henrich dem Aride- gelebt / sey es sich mehr darüberM diß Nahmens / Römischen zu verwunderen / als nachm-Käystr, vermählet / sich beyde thuelr. Nachmahlen halte fürentschlossen / in Jungfräwlicher gewiß / daß dist zwo hoche Käy-Reinigkeit in dem Heiligen Ehe- serliche Persohnen Ihren Ehe-startd mit emanderen Zll leberr. stand nicht so glücklich / und mit

Dämmen»! Es hat zwar so grossen Verdiensten hätten Mttlcht Henrich und Kunegund End gebracht / wann Sie durchMein in dem Heiligen Ehestand das Gelübd der Reinigkeit mitJnngfräwlich gelebt / sonder es Khristo JEsu nicht waren ver-hats auch Kayser Kisrcanu, mit nrahlet gewesen. Weil dann der^lchenL; LciuaräuL König in HErr JEsus nicht allein einBritannien mit Grast Bräutigamb der MenschlichenEegl-.ur mit stiller Liebsten Del- Natur/ und seiner Kirchen/ son-Am»- und noch mehr andere ge- der aller gläubigen Seelen ins-Wn; Mer glaube/vaß zu einem gemein/ und einer jeden inson-Mchen.Werck/ und zu Vollzie- derheit/ so wirst du Jhnne jaHung,eines, selchen Gelubds ein auch ohne Zweistel (weil der irr-MgeivöhMiche und sonderbahre dische Ehestand dich nichts an-^nad GOtW erforderet wer- gehet/) schon längsten für deinenUnd daß solche hoche Per- liebsten Gesponstn auf-und arr-whnen ungleichen Geschlechts/ genommen haben; Und wann

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