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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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Von den Heil. drey Königen. 29

kscheVatterdie Geburth seinesLieben Sohns nicht habe wölknder gantzen Welt / einem jedeninsonderheit offenbahren/sonderallein denen von GL)tt verord-neten Zeugen/ wie der Apostelsagt; (3) Dann so alle lind jedeIhne erkennt hatten / wurde dieErlösung deß MenMichenGe-sthlechts durch die Schmach, deß,Lreutzes niemahlen vollzogenseyn worden. (b ) Es wareauch«vonnöthen gewesen / daßG-Ottdie Geburth seines Sohns allenund jeden mit sonder bahrenWunder-Wercken hatte an Taggeben müssn. Über das/wäredie Schrifft nicht erfüllt wor-den / welche von seiner Geburthund seinem gantzen Leben nichtsprächtiges oder hoches/ sondernur demüLhiges/tttdertrachttgesund verächtliches redt; Undweil der Glaub ein Grundvestederen Dingen / die man höhet/und ein sicherer Beweis; derenDingen die nicht gesehen wer-den/ (c) hätten wir Menschenein schlechten / oder gar keinenVerdienst gehabt/ wann wir mitgar zu Handareifflichen Ver-nunffts-Gründen das Geheim-nus; der Menschwerdung/ unddeß heutigen Fests hatten fassenkönnen.

Endlich hat der HimmlischeVatter wollen/ das; sein Kirchnach und nach thäte wachsen/und mit dem Bluet so viler tau-send Hell. Märtyrer angefeuch-tet wurde.

Ver wundere dich Erstlich Überdie Weißheit und AnordnungGHttes/welcher diß grosse Ge-heimbnuß nicht allein Einfälti-gen/ als wie die Hirten; nichtallein Frommen/als wieSimeonund Anna/geossenbahret/ sonderEr hats auch Reichen gethan /mrd zwar grossen Sünderen/alswie da gewesen die Heyden/ dar-mit Er hat anzeigen wollen/ daßvon seiner Kirchen niemand solleaußgeschlossen seyn.

?um Anderen erwege / daßgleichwie auß so viel tausendMenschen nur etlich wenige zurErkandtnuß der Menschwer-dung berussen/ also auch du be-ruften seyest auß so vil taufendenzur Erkandtnuß deß GeistlichenSrands/indeme du nach deinemBelieben und Wohlgefallen / inhöchster Glückseeligkeit Leibsund der Seelen kanst leben/undhast du dich nicht weniger zu ver-wunderen über die wunderlicheAnordnung und Liebe/ durchwelche dich GTM auß der WeltD z zu