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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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Betrachtung

Mutter (Zuinna besorgte / Erwerde sich übernehmen/und dar-mit nicht den Hinnnel/sonder dieHöll einhandlen; deren aber1.Lurenkiu, Schertzweiß geant-wortet: Förchte dir nicht Mut-ter/danrr du wirst mich noch zuseiner Zeit einen grossen DienerG-Ottes sehen.

Betrachte / »nein D-msscenr!

Wie vil hoche Geister sich in ihrerJugelrd haben übernommen/ih-ren bösen Begierden nachgejagt/daß sie auß einer Sund in dieandere gefallen; deren etliche/als wie Maria Magdalena mrdAugustiuuS sich bekehrt / Büßaethan/und grosse Heiüge wor-den/ der meiste Lheü aber indemBösen verharret und zu Grundgangen/wetlen sie in der Jugendder rüstenden Stimm Gattesund innerlichen Einsprechungennicht gehorsinnb gewesen. Er-innere dich / Mein OämaLccna! inwas für einein Stand du seyest/und wie du die Gnaden G>Ottesund Gaben der Natur zur EhrGattes/und zu deiner SeelenHeyl bißhers habest gebraucht?Ach villetcht findest du dich indeinem Stand in vilem fehlbar lso verbessere mit Ernst / was zuverbesseren/und thue waö du zuthuen schuldig bist.

Als 1.surcnril» biß in das 19.Jahr in den zeitlichen Dingen/aber mnbsonsten/ sein Vergnü-gen suchte / erscheint Jhme dieGöttliche Weißheit in der Ge-stalt einer Jungfrawen/dieJhn-ne ermähnet / die Kreaturen zumeiden / die wahre Tugend zufuchen/und mit Ihren der Gött-lichen Weißheit / sich zu vermah-len/in welches/ als teuren rill»

wohlbedacht/verwilliget/ gibtsie Jhme den Kuß deß Friedens/und hmderlasst in dem frommJüngling ein grosse Begierd zumGeistlichen Leben.

Erstlich/mein vLknrlcenr k hjstdu Nicht weniger glückseelig alsl.Lurenriu,; dann ob zwar Chri-stus die Ewige Weißheit dirsichtbarlich nicht ist erschienen/so bist du doch innerlich ojft undvil durch fein Heil. Gnad ange-trieben worden/ das Zeitliche zumeiden/und das Himmlische zusuchen. Erforsche dich hirmirerstlich / ob du diser heylsammStimm seyest gehorsamb gewe-sen ; ob du dich zum anderen/durch die Liebe mit MristoJCfu habest vermahlet/unv eineBegier d Jhme zll dienen nichtallein habest empfangen / sonderselbige auch in dem Merck er-füllet