Von der Vermahlung Maria und Joseph.
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habe: knALi-ijir k Ich will dasdein Sohn / den du noch in dei-nem Leib trägst / mir mit distmRing vermahlet werde / welchesauch geschehe» / da K oberm» inden^Ordendeß Heil. kenectiLti istgangen. Noch vil andere ha-ben dise Gnad gehabt / welcheauch dir/mein v»m»lccn»; nichtversagt ist/ wann du ein from-rein-JirngfrawlichesHertz wirsthaben; Bist du aber villeichtnicht irr solchemheiligenStand/lasst doch dasHertz nicht stucken;Dann ist Maria der Juugfrawenalso angemhm gewesen der Nurgjenes jungen Ballspielers/denneEr von ftelnbder' Liebe empfan-gen/ aber bald darauff in einerKapellen an einen ausgestreck-ten Finger Ihrer Bildnuß an-gesteckt/oaß sie alsobald den Fin-ger sawbt dem Ring/ gleich alsdurch lebendige Nerven an sichgezogen / und darmit Ihme an-zeige» wollen/ daß Sie noch vtl-mehr sein Hertz verlange / wel-ches Er auch vollzogen; die un-keusche Liebe verlassen; dasGe-lubd der Keuschheit gethan/undmit Maria der Mutter der schö-nen Liebe sichvermahlt/kanst duebenmäßig hoffen/wann du vonHertzen alle unordentliche Liebe
zu den Kreaturen wirst fahrenlafstn/daß diser heiligsten Iung-frawen lieb und angenehm wer-de seyn/ wann dll dich mit Ihrenwirst verlangen zu vermahlen.So ernemre heut dein Liebe undBmldtmlß mit Maria deinerliebsten Mutter und Gesponsert.Betrachte / daß Maria schon
niger der Heil. Iostph/deme An-fangs schwär fürkommen / mitMaria sich zu verehlichen undzu vermahlen; nach welcherVermahlung aber / als beydeTheil Ihr Vorhaben geoffen-bahret/ habest wohl Maria alsJoseph auf ein neues das Ge-lübd der Keuschheit gethan/ nnd
zu vechanm ve^pr^herr; Werwelche Iultgfrätvliche Ehe sichmein Hell.Vatter kobenu, ver-wundert/ und gesagt: (b)Himmlische und nicht indischeEhe/weilen beyder EheleüthenLeben und Vermahlung gantzHimlisch/und beyder Ehepflich-trge Liebe der Heilige Geist ge-wesen ist.
Mein Dsmasceris lDbwohlenbist zwo Heiligste Persohmnsich mtt dem Gembd der Keusch-heit