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Betrachtung
dem HCrrcn Danck/daß Er demHeil. l^nLrio ein so reines/ undin den Nahmen IEsu verliebtesHertz mitgethetlt/welches Ihnezu so grosser Vollkomenheit undLiebe GOttes angetrieben / daßEr der fürnehmften Heiligeneiner ist worden. Bitte JCsumauch umb ein solch eyfferigesHertz/damit du in allen Anfech-tungen starckmüthig und eyffe-
rig mögest streikten / und nachdeinem Stand in Tugenden zu-nehmen/auf daß alle/mit denendu lebst/ können Zeügnuß geberr/daß du wahrhafftig in allem dei-nem Thuen und Lassen JCsumlieb habest/und endlich unter An-russung dises Heiligsten Nah-mens wider alle Anfechtungenmögest streittcn/und deinen Geistaufgeben/Amen.
Betrachtung
Auf das Fest der Ltechtlmf; oder Rctntgung
^ LIL.
Der erste Punct.
§WLkr«rchtc/ haß obwohlenAZlweder'der Ewige SohnGOttes.Christus ICsusdein Gesatz der Beschnerdung/noch Maria sein Mutter demGesatz der Reinigung untcr-worffen gewesen/ haben Sie dochbeyde von demselbigen sich nichtabsonderen oder außschliessenwollen ; dardnrch Sie Erstlichdas durch den Moysen gegebneGesitz Gottes haben gutheißenund ehren wollen. Zum Ande-ren/ damit dem bösen Geist die
Iungfrawschasft Mari-r, unddie Gottheit in Christo verbor-gen bleibe/nnd alw die Erlösungdeß Menschlichen Geschlechtsnicht verhindert wurde/ welchesgeschehen Ware/ warm der böseGeist gewiß versichert wäre ge-wesen / daß Christus ICsuswahrer GDtt und Mensch/dasMenschliche Geschlecht zu er-lösen / vor: Maria der Jung-frawen wäre gebohren worden.Zürn Dritten / damit Sie denInden kein böses Exempel thä-ten