r6o Betrachtung
Jhnne mit anderen frommenMctberennachgefolgt/undIhneund seine Jünger mit Ihren
Mittlen trewlich helffen ernäh-ren.
Mein Oamzsccnzl Crwegereiflich/ob du nicht grössere Ga-ben von Ahristo l)abest empfan-gen/und hiemit nicht auch meh-rere Ursach habest/ seinem Heil.Exempel und Göttlichen Lehrnachzufolgen / und Ihme in sei-nen Armen Guers zu thuen.Manns bißhero noch nit gesche-hen/lasse dirs hertzlich leyd seyn/und bessere dich mit Ernst.
Als der HErr IEsus Mlt demLast des; Areützes sehr Übel zu-zeucht / hinauß geführt wurde/hat Veromca sich seiner erbar-mend/ durch dle tobende Hen-ckersknecht hmzrl gedrungen/außgrossem Cysser Ihren Baum-wollenen Schleyer vom Kopfsherab gerissen/und Ahristo dar-gereicht/ fein mit Bluet undSpeichel bemakletes Heil. An-gesicht darmit abzuwischen; wel-che grosse Liebe zu vergelten/hatAhnstus die Bildnus; seinesHell. Angesichts/wie es damah-len gestaltet wäre / in disemSchleyer gantz lebhasst einge-drNckt/lNld derVeronica wiederzugestellt.
Gedcncke VsmrsceyL! Wie Ve-ronica/als Sie nach Hauß kom-men/und den Schleyer geöffnet/werde erschrocken seyn ab demEbenbild deß übel-zugerichtenAngesichts Ihres liebsten JEsu.Ach wie sorgfältig wird Sie esbehalten/und sich osst darin er-spieglet / und sein Heil. Leydenbetrachtet haben ? l)-m-lcenr!an statt eines Schleyers oderSchweiß-Tuch reiche deinemliebsten Gesponsert offt dar deinHertz/bitt Jhnne/daß Er auchdarauf drucken wolle die damah-lige erbärmliche Gestalt seinesHeil. Angesichts/damit du imercingedenck mögest seyn der gros-sen Liebe/ die Er dir in seinemHeil. Leyden erzeigt/und zweiflenicht / wann du dich in diserBildnuß offt wirst erspieglen/daß du nicht Lebenslänglichgrossen Nutzen dardurch werdestschöpffen/ und nach dem Todteinen gnädigen Richter haben.
Der andere Punct.
I>Ach dlftr Feit schickte der zu
Rom kranck-ligende KayserTyberius Gesandten nacherIe-rufalem/welche vonLhristo IE-su .Ihme die Gesundheit deßLeibs sotten außbitten ; als sie
aber