Von dem Heil. AbbL Stephans. 215
Verdiensten aufgegeben / spre- öffentlichen Jahrmarckt veran-chend: In deine Hand/ O HErr/ dert worden / und dle Geistlichenbcfihlc ich „reinen Geist / allswel- aufiengenJhrenTugend-Glatttzches die HH. Engel sein Seel zuverttehren/hatsich seinNacl)-empfangen / und mit sich in den kömbling deßwegen sehr bekum-Htmmel getragen haben. merk / und gesorget / das Gotts-
v-tm-lscena! Wie vil Jahr haust möchte wegen so vilem Zu-kanst du zehlen/ daß du from ge- lauff deß Volcks / und so vilerlebt habestund mit wie grosser Opferen und Schankungen garGedult leydest du die Wider- umb alle Heiligkeit deß LebensMattigkeiten/ welche dir GOtt kommen ; gehet derohalben hinwegen deinen vilfaltigen Sun- zum Grab deß Heil. Vatters/den zu leyden zuschicket ? Kanst klagt Jhme sein Noth und An-du hoffen mit solchem Trost zu ligen/ und sagt / daß zwar so vilsterben/als wie diser Heil. Ste- Wunderwerck Jhme auf derphanus/ oder aber must du dir Welt sein Heiligkeit und Glorynicht sehr fürchten / dein lieber vergrößere und vermehre/weilenSchutz - Engel werde dein Seel sie aber feiner hinderlaßnen Heil.in ein strenges Fegfeüer tragen? Einöde den gantzlichen Unter-v-MLscenL! Verlangst du dein gang drohen/ersuche Er Jhnne/Leben noch mit Ernst zu verbesse- daß Er keine Mirackel mehrren/ vertrawe auf GOtt/ Er thuen wölle/ wo Crs aber nict)Lwird dir Gnad darzu geben. werde thuen / wölle Er fernenweilen diser Heilige Vattcr bey Heiligen Leib lasten aufgraben/seinen Lebzeiten alle seine Unter- und in den nächsten Fluß werftgebne fürnemblich zur Heiligen fen.
Armuth und Einsambkeit deß o-m-scens! Sihe WunderLeberrs unter der Heil. Gehör- über Wunder / von selbigerlamme verbunden / nach feinem Stund all hat der Heilige Vat-Absterben aber die hinderlaßne ter in dem Himmel seinem Jün-arme Einöde wegen Vile seiner ger gehorsamer / keine WunderWunderwercken/grossen Fulauff mehr gethan/und sind die Geist-deß Volcks/und reichm Schan- tiche bey Ihrer Heil. Armuth/kungen und Opferen in euren und einsamen Heiligen Leben