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nicht zu einem Apostel ist auf-und angenommen worden ; Erhabe auch mit solchem Eyffer/alswie die HH. Apostel das Evan-gelium geprediget / der grossenVollkommenheit und Heiligkeitsich beflissen/und deßwegen vondenHH.Apostlen vor allen an-deren zum Bischoff zu Jerusa-lem seye erwählt worden.
<l) mein DämsscenL! Wie Vilerzürnen sich/ und fassen widerIhre Vorgesetzte einen Unwil-len/wann Ihnen andere vorge-wogen werden. Auß Mangelwahrer Demuth und Liebe Got-tes/sind Sie auch nicht mehr sofleißig in dem Dienst GDttes /Klösterlicher / und
Wercken der Liebe. Wann dudich in einem und anderen umbetwas schuldig erkenst/lasse dirsHertzlich leyd ftyn/und geoencke/wie diser Heilige grosse Verfol-gnng/Widerwärtigkett/Hungerund Mangel habe erlitten/ undhab müssen zusehen/als diseKäy-ser Jerusalem und sein Kirchenzerstöhrt/und du lebst in grösserRuhe/hast alle Mittel zu einemvollkomtten Leben/und dannochbist du nicht/ wie du seyn soltest.Ach! wie eilt strenge Verant-wortung wird auf dich warten.
Betrachtung
Nach der serstöhrung derStatt Jerusalem/lebteder Heil.Bischofs btß auf das zehendeJahr Käysers Irrj-nj. per? sobald Er den Kaiserlichen Throjrbestiegen / die Khristen haMgverfolget / wie auch die Juden/fürnemblich aber die jenige/wel-che auß dem Stammen Davidsgewesen/weil Er verftanden/daßauß Ihnen ein König solte ge-bohren werden / der die gantzeWelt unter seine Bottmaßigkeitbringen wurde.
Gleichwie der Herddes diekleine Kinder/also hat auch^rtz-j-nur so vil tausend KhristeNund Juden verfolgt/ und graü-samb hinrichten lassen/ außHorcht/ Er möchte durch deßMeßiam auß Hem Sattel ge-hoben werden. Der Ehr-Geitzund grosse Begierd zu herrschest/hat vil Länder unter über sichgemorsten / unzählbar vil hoheund mdei'e Stands-Persoynettermordet/ und vil Übels gessifft.Er ist leyder auch in die Klösterund Geistliche Versamlungenhinein geschlichen/ vil Klösterzerstöhrt / die Geistlichen der
Hölleri zugeschickt/und allechand
Uliordnungen eingeführ't / ist-deme rnan in den Geistlichen
Häu-